Dienstag, 30. Oktober 2007

auf auf


Schon wieder?
Ja.

Warum?
Weil Puppe eine Rumtreiberin ist und Lust hat, Frischluft zu schnuppern, neue Sachen in den Kopf zu bekommen, Backgammon zu zocken und Beobachterin zu spielen.

Montag, 29. Oktober 2007

...und Loriot sprach:

"Liebe Evelyn,

Dein Timing war immer perfekt. Nur heute hast du die Reihenfolge nicht eingehalten. Na warte!"

(Vicco von Bülow am 29. Okt. 2007 in der ARD)

(ver)Link(t)

Blogpuppe ist auf BILDblog verlinkt und freut sich darüber, wie nur ein Puppe sich freuen kann.

Quelle: BILDblog.de
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Sonntag, 28. Oktober 2007

20:15

Heut ist wieder einer dieser denkwürdiger Tage. Pünktlich 20:15 Uhr werden sich Gleichgesinnte bei Mördermurmel versammeln, um gebannt und in gestochen scharfer Bildqualität TATORT mit AXEL PRAHL zu schauen.

Hierzu einige Verhaltensregeln. Ein Tatortknigge:

  1. Ruhe!
  2. Das einzige Kommunikationsmittel sind sparsam anzuwendende Gesten!
  3. Es werden auch keine SMS als Kommunikationsmittel verwendet!
  4. Axel Prahl wird 90 min lang gehuldigt!
  5. Erscheint Axel Prahl leicht bekleidet, rufen wir HOORAY!
  6. Über Axel Prahls Witze wird laut und herzhaft gelacht, aber nur kurz wegen 1.!
  7. Axel Prahl heißt NICHT Achim!
  8. Axel Prahl ist nicht klein und wir wollen keine Witze über seine Körpergröße hören! Und nein, er passt nicht in Lebensgröße in den Fernseher! Und auch alle anderen Axel Prahl Witze werden mit verachtenden Blicken gestraft!
  9. Auf Axel Prahl neidisch zu sein ist keine Schande!
  10. Wir schauen TATORT nicht wegen Frau Krusenstern!
  11. Axel Prahl ist der beste Mann für seine Rolle!
Herzlichst,
das Mördermurmel und die Puppe
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Freitag, 26. Oktober 2007

Fotobericht // edit

"Rocken wir die Scheiße aus der Schaukel.", sprach die bezaubernde Charlotte Roche und hatte das Publikum ad hoc auf ihrer Seite.
Was dann folgte war ein Best-Of der peinlichsten BILD-Entgleisungen, für die sich jeder BILD-Schreiberling (man will sie fast nicht Journalist nennen) in die Ecke stellen und schämen sollte.

Wir saßen sehr...

...weit hinten, aber dafür...

...exponiert und mit super Sicht.

Und außerdem saß neben uns ein Fotograf, von dessen Bildschirm die Puppe (edit: etwas zu) dreist Charlotte & Niggemeier abfotografieren konnte. Ich gebe zu, es ist nicht gerade der Knüller, aber nojo.

(edit 29.Okt 2007): Und nun Nahaufnahmen der BILDblogvorleser, die Markus Hammes trotz der Dreistigkeit der Puppe zur Verfügung stellt.


Charlotte Roche
&
Stefan Niggemeier


Und zum Schluss?

...haben Fettes Brot alias das Schwule Mädchen Soundsystem
die Regler hoch und runter geschoben. Meist auch
alle drei zusammen, was für dementsprechend
pompöse Übergange sorgte.


Fazit: Gelungene Veranstaltung. Blogger scheinen Ü25 zu sein. Ein paar Computernerds gesichtet. Auch Tussis scheinen Blogs zu lesen oder wurde von ihren Computernerdfreunden eingeladen. Charlotte Roche hat das Ganze gerockt.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Charlotte - BILDblog - Fettes Brot

Eine Weltpremiere wird uns da versprochen. Aha. Mördermurmel und Puppe sind dabei, wenn Charlotte Roche Notizen über eine deutsche Boulevardzeitung liest und Fettes Brot im Anschluss als DJ fungiert.

Dienstag, 23. Oktober 2007

erstaunt

Es gibt sie noch, die so genannte Zivilcourage. Jüngst praktiziert von einem Dresdner Hotel aufgrund einer Reservierung. Nachlesen!

(via Spreeblick und Zeitspuk)

stille kunst

Vor der Kunst ist man nirgends sicher. Oder ist es keine Kunst, wenn ein Wasserhahn aus dem Spiegel wächst und dabei aussieht wie ein Elefantenrüssel?

(gesichtet in beauty mountain)

Sonntag, 21. Oktober 2007

musike

Da hat ricof. aber mal wieder was Hübsches entdeckt. Zum Sonntag gibt's Regina Spektor auf die Ohren. Und zwar hier und da und dort (hier zählt besonders das umwerfende Video).

Freitag, 19. Oktober 2007

auf auf



Es geht wieder los: Von beauty mountain nach free hill. Ein 30. und ein Latinum wollen geehrt werden. Nebenbei Müßiggang und jute Laune.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Petition

An den Mördermurmelhaushalt:

Ein Besuch in ihrer Höhle ist immer eine wahre Freude. Oft werden kulinarische Köstlichkeiten mit passenden prozentigen oder wahlweise nicht prozentigen Tröpfchen kredenzt. Je nach Befinden kann der Gast Fotos anschauen, Bücher leihen, Musik aufs Ohr bekommen, geistreiche Gespräche führen oder einfach nur Sinnlosigkeiten von sich geben, ohne angeprangert zu werden. Ein wahres Paradies.
Besonders jetzt mit der neuen technischen und überdimensionalen Errungenschaft werden die Besuche häufiger und die Verweildauer womöglich länger. Und genau da liegt das Problem. Um genau zu sein, geht es um ein "Sitzproblem". Drei Bewohner - drei Sofas. Sehr gut. Bisher musste einer der Bewohner sein Sofa mit dem Gast unter lautstarker Bekundung der nun enger werdenden Verhältnisse teilen. Wir (doublebind bunny und puppe) verlangen nach mehr Platz. Wir wollen ein eigenes Sofa! Ein Gästesofa. Wir würden es uns auch teilen...ehrlich.

In der Hoffnung, dass die Bitte erhört wird, freue ich mich auf den nächsten Besuch.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

hooray

Frau Schnurps. Was habe ich mit dir gelitten, gehofft, gegrübelt, Bauchschmerzen gehabt und die tote Sprache verwünscht. Und nun hast du es geschafft. Es ist vorbei, erledigt, bestanden!
Puppe ist stolz auf Frau Schnurps.

nix

Die derzeit miserable Lage der puppe lässt kaum Platz für Bloggedanken. So bleibt mir nur zu bloggen, dass ich nichts zum Bloggen habe. Liebe Blogfreunde, was ist zu tun?

Sonntag, 14. Oktober 2007

wunderbar


Raststätte irgendwo im Nirgendwo. Die Sonne ist auch das einzige, die gerade was zu lachen hatte. Grund genug, sie im Autofenster festzuhalten....wie sie hinter mir grinste, das glückliche Luder.

Ansonsten die gleiche Frage wie immer: Warum sind Rückfahrten selten zu ertragen?

Und sonst so? Mhhh...wunderbar.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

auf auf

Ohne der Bitte der guten Mördermurmel nachzukommen, mir doch gefälligst eine Blogvertretung zu suchen, ziehe ich von dannen. Wieder einmal gen Süden, aber in neues Gebiet. Es wird ein kurzer und inspirierender Aufenthalt. Kulturelle Höhepunkte nicht ausgeschlossen.

Und die kommt auch mit.
Lässt sich ohnehin nicht abschütteln.

Wasser


- ohne Worte -

(Mit Dank an Fotoaußenreporterin denize zuständig für den Bereich "alte Heimat")

Dichtertum

Lyrik schwirrt durch die Blogspähre. Netzwerken auch Dichter? Es scheint so, denn ein junger Dichter schrieb einen Achtzeiler über einen anderen jungen Dichter.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Gemütlichkeit

S-Bahn-Mann: (grummelig) Was für ein Stress. Hektische Menschen stürzen über den Bahnsteig, um im letzten Moment durch die schließende Tür zu schlüpfen. Ein Kommen und Gehen. Nicht mal ein ruhiges Fleckchen, um die letzten Sonnenstrahlen und den heißen Kaffee zu genießen.

S-Bahn-Frau: (seufzend) Ja, ja. Wie recht du hast. Könnte man nicht...

S-Bahn-Mann: (hektisch zu S-Bahn-Frau) Warte mal mit deiner Rede. (rennt zur Sprechanlage) Eingefahrene S-Bahn fährt weiter in Richtung Südkreuz...(holt tief Luft)...und SIE da vorn: Mit dem Fahrrad NICHT in den ersten Wagen. (selbstzufrieden) Das das mal klar ist. (zu S-Bahn-Frau) Was könnte man?

S-Bahn-Frau: (träumerisch) Ich sehe einen Zaun, ich sehe Blumen, ich sehe einen Gartenstuhl, ich sehe unsere eigene Idylle... (krempelt Uniformärmel hoch) Pass mal auf.

(Es klappert und rappelt im S-Bahn-Häusel. S-Bahn-Frau schleppt die verschiedensten Dinge heran, während S-Bahn-Mann einen Jugendlichen vom Skateboard schubst und seinen Kaffee weiter trinkt.)

S-Bahn-Frau: Fertig!

S-Bahn-Mann: (nickt zufrieden) Mmmhhh...


Kitsch

Diese Erzgebirgler. Bekannt für ihre filigrane Schnitzkunst lieben sie insbesondere ihre Schwippbögen so sehr, dass sie bei einer Wohnungsbesichtigung gar nach zusätzlichen Steckdosen an jedem Fenster fragen (so erzählte man es sich bei Birnenschnaps in free hill).
Aber nun scheint ein ganz neuer Industrierzweig seinen Weg ins Gebirge gefunden zu haben: Plüsch.

(Foto via denize)

Montag, 8. Oktober 2007

Dringend!

Liebe Leser/innen,

mich dünkt, die Fronten verhärten sich. Nach dem letzten großen Eklat kam die Großstadt-Kleinstadt-Fehde trotz Schlichtungsversuch nicht zum Stillstand. Vielmehr versetzte eine Ausführung zum Bahnstreik aus Sicht einer Kleinstadtpflanze die unterschiedlichsten Gemüter erneut in Wallung.
Ich muss schon sagen, ihr Meißner seid mutig. Ja, keine Frage. Mut zeichnet den Sachsen aus...und List, Direktheit, Sturheit in Maßen sowie Diplomatie. Alles in allem ein zu herzendes Völkchen, dass es sogar mit den vorlauten Berlinern aufnimmt.
Und die Berliner? Dufte drauf. Das kann man nicht anders sagen. Haben immer das letzte Wort, sind aber eigentlich ganz umgänglich. Auch wenn sie oft laut sind, beißen sie nicht. Mit einer Ausnahme: Mördermurmel.
Diese sensible und possierliche Tierchen ist noch nicht in seiner Gesamtheit erforscht. Meistens schaut es drollig drein und scheint recht lieb. Man erzählt sich jedoch, dass es bei latenter Überreizung seinem Namen alle Ehre macht, wild mit den Hinterläufen scharrt und zum sauberen Angriff übergeht. Besonders im Zusammenspiel mit doublebind bunny ist nicht sicher, welche Kräfte zum Vorschein kommen und wie sich diese Symbiose auf Angreifer auswirkt.

Hiermit wurden die Südler gewarnt und puppe entzieht sich jeglicher Verantwortung.

Marmelade


rote Explosion


Freitag, 5. Oktober 2007

zu nah

Danke, ihr Streikenden, dass ich heut früh in drei verschiedenen völlig überfüllten U-Bahnen im Zick Zack durch die Stadt fahren durfte. Ich mag die Nähe zu Menschen, besonders zu Fremden. Eng aneinander gekuschelt standen wir da und genossen die Zeit der rumpeligen Kurven, des brachialen Bremsens und rückten mehr und mehr zusammen, wenn wieder jemand rein wollte. In der Not wird ein jeder solidarisch.

Dafür sage ich: Danke!


Und hier für alle, die ausgefallene Kommunikatioswege mögen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma

Mittwoch, 3. Oktober 2007

frischluftbesoffen


Feiertag also. Das heißt, dass die meisten Deutschen am gleichen Tag frei haben. Das muss zwangsläufig zu überfüllten Lieblingsausflugsorten führen. Sei's drum. Drei Weibchen (Mensch, Mensch, Hund) beschlossen, getrieben von der Sonne, zum Schlachtensee zu fahren. Bereits der Weg dahin war gesäumt von verwirrten Autofahrern, die am 3.Oktober den "Tag der offenen Autotüren" zelebrierten..kein Durchkommen. Von der Parkplatzsuche fang ich hier gar nicht erst an. Wir fühlten uns wie all die anderen Bekloppten. Gibt es eine geheime Abmachung, das halb Berlin seinen Feiertag am gleichen Ort verbringt? Beängstigend, aber nicht anders zu erwarten.
Der Berliner Biergarten begrüßte uns mit einem bayerischen "Grüß Gott". Beim besten Willen, das war zu viel des Guten. Also auf zur Seeumrundung. Kinderwagen, Jogger, Hunde, Rentergruppen, junge Verliebte - alles da, was für eine Menschenansammlung nötig war. So schob man sich die engen Waldwege entlang, ließ Schnellere vor und überholte Langsamere, pfiff nach dem Hund, rettete den Hund aus den Tiefen des Sees, erklärte dem Hund, dass Jogger nicht spielen wollen, staunte über Badende und trödelte so vor sich hin.

Im klassischen Sinne kann das heutige Verhalten als "Spaziergang" gewertet werden, das heißt, laufen ohne Ziel. Aber sind wir doch mal ehrlich. Ja, wir wollten an den Schlachtensee. Ja, wir wussten, das Menschenmassen unterwegs sein würden. Ja, wir haben uns vom Feiertag locken lassen. Und ja, es war hübsch.

die frischluftbesoffene puppe

Verbeugung

Vor vier Jahren zog ein gescheiter junger Mann los, um hinter der Waldgrenze sein Glück zu versuchen. Die Heimat brachte nichts als rebellisches Dasein und Exzesse. So schnürte er still seinen Rucksack und zog ohne Aufsehen zu erregen von dannen. Er fand einen kleine Behausung, machte sich heimisch und überlegte was zu tun sei. Schreiben. Nur so könnte der Kopf bereinigt werden. Raus mit dem Zeug, weg mit dem Ballast. Skeptikern lächelte er freundlich zu, Sympathisanten lud er zu sich ein.

Und so schrieb er über alles und jeden. Oft schien sein selbst erwählter minimalistischer Elfenbeinturm ihn schier zu erdrücken. Einfach war es nicht, da in free hill hinter der Waldgrenze. Unzählige Male stemmte er die enger werdenden Wände seiner Hütte in ihre gewünschte Größe zurück, um noch atmen zu können. All die Müh wird nun endlich belohnt: Er ist Dichter!
Puppe verbeugt sich vor dieser Beharrlichkeit.

Dienstag, 2. Oktober 2007

unbedingt...

...empfehle ich den Lesern folgendes im Wachstum begriffene Meisterwerk.
Puppe traf die neue Präsenz des el hermano aus dem Nichts und mitten ins Herz. Es wird ein Fest aus Anekdoten, Lyrik und Ungeheuerlichkeiten. Puppe tanzt vor Freude bei dem Gedanken an Bloggerei zwischen free hill und beauty mountain.

Und wie das puppige Gemüt beim Video-Post vom 2.Okt.07 ins Wanken geriet...schon das ist die erste Ungeheuerlichkeit.

Montag, 1. Oktober 2007

Untergrund


Freunde des Rätsels - stellt euch der neuen Aufgabe. Mördermurmel hat auf ihren Beutezügen durch die Tiefen der Stadt dieses possierliche Exemplar erspäht.
Rot mit langen Rüssel? "Klar, ein Staubsauger!" mag da der eine oder andere geneigte Leser denken. Aber nicht so voreilig, liebe Freunde der zu entdeckenden Absonderlichkeiten. So einfach darf es nicht sein. Oh nein!

edit: Und falls es doch ein Staubsager sein sollte, was um alles in der Welt macht er im U-Bahn-Tunnel?